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Eine Facebook Firmenseite anlegen: Einleitung und optimale Vorbereitung

[DAP hasAccessTo=”3″ errMsgTemplate=”LONG”]Facebook, Twitter, Xing und Co. Das sind die so genannten “sozialen Netzwerke” Hier geht es in erster Linie darum, Kontakte zu knüpfen und Inhalte zu teilen. Wenn Sie diese Systeme professionell nutzen, kann Ihnen dass über lange Jahre, jede Menge qualifizierte Besucher bescheren. Diese Webseiten sind aber auch gleichzeitig echte “Zeitfresser”. Aus diesem Grund, ist es immens wichtig hier immer Ihr Ziel im Auge zu behalten und sich nicht in stundenlangen belanglosen Disskussionen zu verlieren.

Wenn Sie bereits ein Facebook Profi sind und sich auch mit der Erstellung von Fanpages auskennen, dann können Sie diesen Kurs überspringen.

Falls Sie noch komplett neu im Bereich Social-Media sind, empfehlen wir Ihnen zunächst den Grundlagen-Kurs Social-Media anzusehen.

Bevor Sie mit der Erstellung Ihrer Unternehmens-Fanseite anfangen, sollten Sie sich einmal in Ruhe überlegen, was Ihre Aktivitäten eigentlich für einen Zweck haben sollen:

  • Wollen Sie Ihre Firma repräsentieren?
  • Wollen Sie eine Marke bekannter machen?
  • Wollen Sie Produkte verkaufen?
  • Wollen Sie Fans gewinnen?
  • Wollen Sie Besucher auf Ihre Webseite bringen?
  • Wollen Sie Links für Ihre Webseite generieren?

Die meisten von Ihnen würden jetzt bestimmt spontan antworten: „Von allem ein bischen, irgendwie.“ Alles gleichzeitig machen zu wollen, führt gemeinhin dazu, dass man sich verzettelt und nichts wirklich richtig macht. Alles wirkt dann irgendwie unfertig, provisorisch oder oberflächlich. Und genau das ist in sozialen Netzwerken sehr gefährlich, denn …

Soziale Netzwerke sind anders!

Der größte Fehler, den Firmen machen, wenn sie versuchen im Social-Media-Bereich etwas aufzubauen, ist es, mal eben schnell und einfach Teile der Webseite oder andere bereits existierende, ursprünglich für ganz andere Zwecke produzierte Inhalte, zu nehmen und auf die Facebook-Seite raufzuhauen. Internet ist Internet und im Prinzip Ist ja alles irgendwie das Selbe.
Ist es überhaupt nicht! Social Media ist anders! Und wer das nicht von Anfang an berücksichtigt, wird am Ende scheitern! Warum?

Was ist „Social Media“?

Der Begriff „Social Media“ bedeutet in der wörtlichen Übersetzung „Soziale Medien“. Nehmen wir diesen Begriff doch einfach einmal auseinander. Bei Wikipedia findet sich eine interessante Definition für den Begriff „sozial“.

In der Umgangssprache bedeutet „sozial“ den Bezug einer Person auf eine oder mehrere andere Personen; dies beinhaltet die Fähigkeit (zumeist) einer Person, sich für andere zu interessieren, sich einfühlen zu können, das Wohl Anderer im Auge zu behalten (Altruismus) oder fürsorglich auch an die Allgemeinheit zu denken. Aber es bedeutet auch, anderen zu helfen und nicht nur an sich selbst zu denken. (Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Sozial) Der Begriff „Medien“ beschreibt in unserer Zeit sowohl Publikationen (Zeitungen, Fernsehsendungen, etc.) als auch die für solche Publikationen Verantwortlichen (Verlage, TV-Sender, etc.) Der Begriff Medien steht aber  immer im Zusammenhang mit dem Vermitteln bzw. Verbreiten von Informationen.

[dt_sc_titled_box type=”titled-box” title=”Social-Media – Versuch einer Definition”]„Social Media“ kann man deshalb definieren als „Vermitteln bzw. Verbreiten von Informationen mit Bezug auf eine oder mehrere andere Personen“. Inbegriffen sind jeweils auch die Vermittler, die „sozialen Netzwerke“ oder „Communitys“, die dem Austausch dieser Informationen, Meinungen und Erfahrungen dienen. Die Nutzer dieser Angebote können die jeweiligen Inhalte aktiv gestalten, zu anderen Personen in Beziehung setzen und so unterschiedliche soziale Beziehungen untereinander aufbauen. Dies kann unter Nutzung der verschiedensten Technologien und Medien erfolgen, aber alle haben die Eigenschaft gemeinsam, dass Informationen untereinander ausgetauscht werden können, also eine Interaktion stattfindet. Im Mittelpunkt aber stehen immer Personen und deren Beziehungen.[/dt_sc_titled_box]

Sie sehen, es ist gar nicht so einfach, den Begriff „Social Media“ verständlich zu erklären. Man muss auch keine großen Definitionen auswendig lernen. Wichtig ist, dass man sich die Schlüsselwörter merkt: „Verbreitung von Informationen“, „Personen und deren Beziehungen“, „Austausch untereinander“.

Stellen wir jetzt einen Vergleich mit einer „normalen“ Firmenwebseite an, dann sehen wir meist folgendes:

  • Auch sie dient der Verbreitung von Informationen – also Übereinstimmung
  • Personen und deren Beziehungen stehen nicht im Mittelpunkt –
    Unterschied
  • Austausch untereinander findet nicht statt – Unterschied

Schauen wir uns dagegen einmal Blogs an:

  • Verbreitung von Informationen – Ja
  • Personen und deren Beziehungen im Mittelpunkt – Nein
  • Austausch untereinander – Ja

Und nun eine Facebook-Firmenseite:

  • Verbreitung von Informationen – Ja
  • Personen und deren Beziehungen im Mittelpunkt – Ja
  • Austausch untereinander – Ja

Onlineshops dagegen rechne ich nicht zu „Social Media“. Hier stehen zwar auch Informationen, aber über Produkte oder Dienstleistungen, im Mittelpunkt und nicht Personen und deren Beziehungen.Vielleicht haben Sie schon selbst bemerkt worauf ich die ganze Zeit hinauswill. Der Unterschied zwischen Webseite und „Social Media“ liegt darin, dass „Social Media“ sehr viel mehr im Bezug auf Personen, deren Beziehungen und deren Aktionen, steht als eine Webseite. Das gilt es unbedingt zu beachten!
„Social Media“ machen, heißt auch immer, in Kontakt mit Personen treten. Ohne geht’s nicht! Daran müssen Sie immer denken, wenn Sie Inhalte für „Social Media“ produzieren. Sie kommunizieren mit anderen Personen. Und diese Personen können mit Ihnen (und über Sie) kommunizieren, in Kontakt treten. Sie können mit Ihnen reden und auch über Sie. Und Sie können (aktiv) mitreden oder (passiv) über sich reden lassen. Aber sobald Sie im Social-Media-Bereich tätig werden, wird über Sie geredet werden. Viele Firmen scheut gerade dieser Gedanke: „Hilfe, die könnten ja schlecht über unseren Laden reden!“Hat da jemand etwa ein  „Schlechtes Gewissen“? Die richtige Reaktion ist: „Hurra, die Leute reden über unseren  Laden!“ Was kann Ihnen denn Besseres passieren? Und, soll ich Ihnen noch etwas verraten? Die Leute reden auch über Sie, wenn Sie nicht im Social-Media-Bereich tätig werden. Nur, dann können Sie nicht mitreden und das Gerede beeinflussen.Geredet also wird sowieso über Sie. Sie können sich nur entscheiden, ob Sie an dem Gespräch teilnehmen, es möglicherweise sogar positiv beeinflussen oder ob Sie andere das Wort führen lassen.

Entscheiden Sie sich für Ersteres, dann schlage ich Ihnen vor, wir fangen damit an, eine Facebook-Firmenseite für Sie aufzubauen.
Dann machen wir uns mit dem Aufbau und den Möglichkeiten vertraut, damit Sie sehen was mit einer solchen Seite so alles möglich ist. So können Sie am besten entscheiden in welche Richtung sich Ihr Facebook-Auftritt entwickeln soll und welche Ziele Sie damit am besten erreichen können.Haben wir diese Vorarbeiten abgeschlossen, gehen wir einen Schritt
weiter und ich zeige Ihnen, wie Sie Ihre Facebook-Firmenseite mit guten Inhalten füllen. Haben wir dies geschafft, vernetzen wir die Seite mit Ihren anderen Firmenseiten, Twitter, YouTube und Co., schalten Werbung drauf und kümmern uns um die ersten „Freunde“.

Wenn Sie also Lust haben, zusammen mit uns eine erfolgreiche Social-Media-Kampagne aufzubauen, machen Sie mit bei unserem Social-Media-Workshop. Die Lektionen sind so aufgebaut, dass sie ganz einfach Schritt für Schritt  nachvollziehen können. Die Zeit zwischen den einzelnen Lektionen ist genügend groß, damit Sie nicht unter Zeitdruck geraten, sondern in Ruhe und mit Überlegung an die Sache herangehen können. Gleichzeitig können Sie sozusagen „Live“ mitverfolgen, wie wir unsere eigene Social-Media-Kampagne aufbauen. Sie können sehen,
wie wir die einzelnen Lektionen umgesetzt haben und so nach und nach die gesamte Kampagne aufbauen und immer weiter optimieren. Wir präsentieren Ihnen dabei nicht irgendwelche dahergeholten Pseudo-Beispiele, sondern dokumentieren Ihnen am realen Kunden-Beispiel, wie wir für Kunden optimale Facebook-Kampagnen aufbauen. Das heißt im Klartext: Alle Dinge, die wir Ihnen erzählen, haben wir vorher selbst durchgeführt.

Was ist eine Facebook-Seite?

Alles Reden und Erklären ist ja schön und gut. Und es ist vollkommen richtig und unbedingt wichtig sich vorher genügend Gedanken zu machen. Jetzt wollen wir aber endlich auch einmal etwas Handfestes angehen, um endlich voranzukommen. Nur eines müssen wir dann doch noch ansprechen.

Facebook-Firmenseiten sind keine Profile!
Wenn man normalerweise jemand von „bei Facebook sein“ oder seiner „Facebook-Seite“ spricht, meint er damit sein persönliches Facebook-Profil, dass er unter seinem eigenen Namen eingerichtet hat. Bis vor einiger Zeit dies der einzige Weg sich bei Facebook aktiv zu werden. Wollte man eine Firma über Facebook bekannt machen, musste man dies (illegalerweise) über sein persönliches Profil tun. Da aber das Hauptinteresse von Facebook bekanntlich „Geld verdienen“ ist und das meiste Geld nun mal durch Werbung verdient wird, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Firmen der Zugang zu Facebook geöffnet wurde. Diese können jetzt eigene, „offizielle“ Seite anlegen.

Achtung!
Der Unterschied zwischen Firmenseiten und privaten Profilen

Auch Facebook bezeichnet diese Firmenseiten als „Seiten“, im Gegensatz zu den privaten „Profilen“.   Es ist wichtig, sich diesen Unterschied einzuprägen. Erstens, weil wir in dieser Anleitung, wenn wir „Seite“ schreiben immer die offiziellen Facebook-Firme nseiten meinen (und nicht irgendwelche privaten Profilseiten), sondern weil diese Facebook-Seiten sich auch durch andere Anwendungen und verfügbare Module von den privaten Profilseiten unterscheiden und gesonderten Geschäftsbedingungen unterliegen.

Was ist eine Facebook-Firmenseite?
„Seiten sind für Unternehmen, Organisationen, Prominente und Bands gedacht, um Informationen auf offizielle und öffentliche Weise den Personen mitzuteilen, die sich mit ihnen verbinden. Ähnlich wie Profile können Seiten durch Anwendungen verbessert werden, die dem Unternehmen oder der öffentlichen Person dabei helfen mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren und interagieren und durch virale Verbreitung über Freundesempfehlungen, Meldungen in den Neuigkeiten, Facebook-Veranstaltungen usw. neue Fans zu gewinnen.“
(Quelle Facebook-Hilfe)

Welche Personen können/dürfen eine Facebook-Firmenseite anlegen?
„Nur der offizielle Vertreter einer Organisation, eines Unternehmens, eines Prominenten oder einer Band kann eine Facebook-Seite erstellen. Die Person, welche eine Seite erstellt, kann danach andere Vertreter zu der Seite hinzufügen, damit sie ihr bei der Verwaltung der Seite helfen können. Jeder Administrator einer Seite kann seine Seiten von seinem eigenen Konto aus aktualisieren und bearbeiten.“

(Quelle Facebook-Hilfe )

Jemand, der kein offizieller Vertreter der Firma, des Prominenten oder der Band ist, darf keine Facebook-Seite für den- oder diejenige einrichten und betreiben! Für solche Zwecke sieht Facebook die Gründung einer entsprechenden Facebook-Gruppe vor.[/DAP]