Modul 5 von 12
In Bearbeitung

Die Zielgruppe – das unbekannte Wesen

Die Zielgruppe – das unbekannte Wesen

Beschäftigt man sich mit dem Thema Marketing stößt man über kurz oder lang auf das Wort “Zielgruppe”. Diese gelte es zu treffen. Das sei das A und O eines effektiven Marketings. Wer seine Zielgruppe nicht wie im Schlaf kennt, kann eigentlich gleich wieder einpacken.

Wie gut kennst du eigentlich deine Zielgruppe?

Klar, du weißt so ungefähr welches Alter, welches Geschlecht, welche Interessen und welche Wünsche deine Zielgruppe so haben könnte. Das ergibt sich meistens ja schon fast wie von selbst weil deine Produkte oder Dienstleistungen einen bestimmten Personenkreis ansprechen. Eher Männer als Frauen, eher junge als alte, eher reiche als arme, usw. Es genügt meist, sich ein wenig Gedanken über seine Produkte und vor allem deren potenzielle Käufer zu machen und schon fallen einem genügend Eigenschaften ein, um sich ein halbwegs stimmiges Bild seiner Zielgruppe zu machen.

Auf diesen Erkenntnissen baust du dein Marketing auf, wirbst eher mit Sonderangeboten, versprichts du viel Geld ohne Arbeit oder zeigst einfache und effektive Lösungen für Probleme die viele Menschen haben. Auch die Art und Weise, wie du deine Zielgruppe ansprichst, ergibt sich fast von selbst. Die einen Kunden suchen Nervenkitzel und Abenteuer, dann kann das Marketing schon mal bunter, schriller und ausgefallener sein. Die anderen wollen Sicherheit und Geborgenheit. Dann lieferst du ihnen eben dieses.

Das Thema “Zielgruppe treffen” ist also gar kein großes Problem. Das erledigt sich fast von selbst. Viele Anbieter/innen praktizieren es tatsächlich so und kommen damit halbwegs über die Runden. Sie machen es nicht schlecht aber eben auch nicht wirklich gut. Warum nicht?

Weil sie es ihrem Gefühl überlassen. Klar hat man als guter Verkäufer ein gutes Gefühl für seine Kunden, sonst wäre man ja kein guter Verkäufer, aber es geht besser. Nämlich dann, wenn man neben dem Bauchgefühl auch noch den einen oder anderen Fakt über seine Zielgruppe kennt. Nur so kann man wirklich planvolles und effektives Zielgruppenmarketing betreiben.

Nur mal eben etwas zu glauben, ahnen oder vermuten, reicht nicht. Wissen macht hier den Unterschied zwischen Zufall und geplantem Erfolg und nur letzteren kann man analysieren, verstehen und weiter ausbauen. Landest du mit Glück einen Zufallstreffer, brauchst du auch Glück für den nächsten. Jeder weiß, Glück währt nicht ewig. Vertrauen auf den Zufall ist deshalb keine gute Strategie für langfristigen Erfolg.

Basiert das Marketing dagegen auf fundiertem Wissen, weiß man, warum man etwas macht, ist Erfolg kein Zufall mehr, sondern geplant. Nicht nur dass: Wenn man versteht, warum etwas passiert, kann man es wiederholen, analysieren und nur auf diesem Wege auch verbessern und optimieren. So hängt der nächste Erfolg noch weniger vom Glück ab als der vorige. Das ist die wesentlich bessere Strategie für langfristigen Erfolg.

Ein gutes Gefühl ist eine gute Voraussetzung, für Erfolg aber es allein reicht nicht. Wissen, Planung und Analyse sind unverzichtbare Faktoren für langfristigen Erfolg.

Wie steht es eigentlich mit deinem Wissen über das Mysterium Zielgruppe im Allgemeinen?

Kann man Zielgruppen überhaupt verallgemeinern? Gibt es nicht für jedes Produkt und jede Dienstleistung mindestens eine eigene, ganz individuelle Zielgruppe?

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