Die wichtigsten Begriffe im Email-Marketing erklärt (für Anfänger)
[DAP hasAccessTo=”3″ errMsgTemplate=”LONG”]Wenn Sie noch ganz neu sind im Thema Email-Marketing, dann finden Sie nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Begriffe.
Was ist…
Email-Marketing?
Email-Marketing ist Direktmarketing per Internet. Sie schreiben eine oder mehrere Personen direkt an — machen auf sich aufmerksam und schlagen einen nächsten Schritt vor. Das ist ein ähnliches Vorgehen wie bei einem Werbebrief, den Sie per Post verschicken. Nur findet alles wesentlich kostengünstiger digital statt. Im Email-Marketing gibt es strengere rechtliche Auflagen als beim Versenden von Werbebriefen. Einen Brief dürfen Sie unangefordert per Post verschicken. Eine Email nicht — hier benötigen Sie die Zustimmung vom Empfänger. Dazu später mehr.
Der Kontakt mit Interessenten und potenziellen Kunden per Email ist ungeheuer bequem. Sobald Sie die Erlaubnis haben, einem möglichen Kunden von Morgen Emails schicken zu dürfen, können Sie sich ohne großen Aufwand immer mal wieder in Erinnerung bringen.
Email-Marketing eignet sich bestens zur systematischen Kontaktpflege Immer wieder sichtbar werden in Ihrer Zielgruppe. Genau das ist, worauf es beim Aufbau von Kunden-Beziehungen ankommt. In den meisten Fällen reicht es nicht aus, wenn potenzielle Kunden nur ein, zwei Mal von Ihnen hören. Es gibt Faustregeln, die besagen, dass erst nach 7 Kontakten ein Interessent oft genug von Ihnen gehört hat. Oft genug, um im Dreiklang: Kennen—Mögen—Vertrauen ein Stückchen weiter gekommen zu sein. Oft genug, damit ein Interessent zum Beispiel einmal an einem Kennenlern-Event von Ihnen teilnimmt. An einem Vortrag in Ihren Räumen oder an einem Webinar im Internet.
Wenn ich von Email-Marketing rede, meine ich also nicht vereinzelte Emails, die Sie gelegentlich an den ein oder anderen einzelnen Interessenten schicken. Ich meine damit ein systematisches und automatisiertes Versenden von Email-Serien an eine Gruppe von Interessenten. Das kann ein Newsletter sein, muss es aber nicht. Bevor ich die Möglichkeiten des Email-Marketings in diesem Sinne genauer vorstelle noch ein Wort zu individuellen Einzel-Emails.
Handverlesene Emails haben selbstverständlich auch einen hohen Wert. Ich habe Kunden und Kollegen, die sich darauf konzentrieren, einzelnen Personen maßgeschneiderte Emails zu schicken. Kombiniert mit gelegentlichen Telefonanrufen oder auch mal einer schönen Postkarte. So bauen Sie eine Beziehung auf mit Menschen, denen sie z. B. auf Netzwerk-Treffen oder einer Messe begegnet sind. Beispielsweise schicken Sie einen Link zu einem Zeitungsartikel, der für die Person interessant sein könnte — und zeigen so, dass sie an ihren Kontakt gedacht haben.
Das können Sie natürlich auch tun. Auch zusätzlich zu automatisierten Email-Serien an größere Adressatengruppen. Wie Sie sich denken können, macht die Handarbeit mehr Arbeit — kann sich aber lohnen, wenn Sie damit vielleicht einen Großauftrag hereinholen können. Ihre Zeit ist kostbar — Aufwand und Nutzen gilt es immer abzuwägen.
Die Grundprinzipien beim Email-Marketing sind:
- Sie verschicken eine kleine oder größere Serie von Emails an eine Gruppe von Empfängern
- Sie haben die Erlaubnis von den Empfängern, ihnen Emails zu schicken
- Sie bereiten die Email-Serie einmal vor und verschicken sie dann zu bestimmten Zeitpunkten an alle Empfänger — möglichst automatisiert
Angenommen, Sie haben von 100 Interessenten die Erlaubnis ihnen Emails zu schicken Dann könnten Sie diesen Empfängern zum Beispiel in der Vor-Weihnachtszeit 3 bis 5 Emails schicken mit Tipps zum Vermeiden von Weihnachtsstress oder mit winterlichen Relax-Methoden. Hinzu kommen kann ein Hinweis auf einen Workshop, den Sie zu diesen Themen geben, inklusive Anmelde-Link. Der Call-to-Action — Ihre Aufforderung zum nächsten Schritt — besteht im Umsetzen der Tipps und im Anmelden zum Workshop.
Ein Email-Autoresponder?
Ein Email-Autoresponder ist das wichtigste Werkzeug für professionelles Email-Marketing. Übersetzt aus dem englischen bedeutet Autoresponder Auto-Antwort. Es handelt sich dabei um ein Programm, also eine Software, die vollautomatisch Emails beantwortet (z.B. nachdem sich ein neuer Empfänger in eine Liste eingetragen hat) oder aber zu festgelegten Zeitpunkten verschickt (z.B. für einen Email-Kurs). Das zeitgesteuerte Versenden von Email-Nachrichten nennt man auch Follow-Up-Autoresponder.
Sie können aber auch per Autoresponder termin- oder anlassbezogene Emails verschicken. Ganz automatisch zu einer vorab definierten Regel (z. B. 1 Tag nach Eintrag in die Liste, die nächste Email dann 2 Tage nach Eintrag uws.) oder zu einem festgelegten Zeitpunkt (z. B. immer am 1. oder 15. Tag eines Monats oder am 15.12.2016). So können Sie zum Beispiel Email-Serien vorbereiten und dann automatisiert verschicken. Sobald sich ein neuer Interessent in Ihre Liste einträgt, erhält er in vorher eingestellten Zeitabständen Ihre Email-Serie.
Es gibt dabei zwei Möglichkeiten Autoresponder einzusetzen. Die eine Variante ist die Nutzung einer eigenen softwarebasierten Lösung. Dabei erwerben Sie ein Script, welches Sie auf Ihrem Server oder PC installieren und die Emails über Ihren eigenen Server versenden. Der Vorteil dabei ist, daß Sie außer Ihren eigenen Wartungskosten für Server keine weiteren laufenden Gebühren haben. Es gibt dabei allerdings auch gravierende Nachteile, z.B. müssen Sie technische Probleme alleine lösen und Sie können nicht sichergehen, daß Ihre Emails auch bei den Empfängern ankommen und nicht vorher durch Spamfilter ausselektiert wurden.
Ich würde daher immer eine externe Lösung empfehlen, bei der Sie einen Autoresponder – Service mieten, der Ihnen alle wichtigen Tools zur Verfügung stellt und die Auslieferung der Emails über einen eigenen Server abwickelt. Bekannte Autoresponder-Anbieter stehen durch Verträge auf den Whitelists der Provider und geben eine Zustellrate von über 99% an. Die monatlichen Gebühren liegen also deutlich unter dem Verlust, den Sie durch nicht beim Empfänger angekommene Emails erleidern würden.
Ein Newsletter?
Ein Newsletter (auf Deutsch “Neuigkeiten-Brief”) ist eine rein auf elektronischem Weg per Mail versendete Nachricht. Newsletter werden im Email-Marketing eingesetzt, um Interessenten und Kunden bestimmte Informationen und Neuigkeiten zu übermitteln und erscheinen entweder regelmäßig oder unregelmäßig.
Ein Lead?
Wahrscheinlich sind Sie im Marketing schon öfter auf diesen Begriff gestoßen. Mit Lead bezeichnet man einen Interessent, der sich für den Erhalt weiterer Informationen eingetragen hat. Das kann ein telefonischer Kontakt sein, eine Adresse für den Erhalt eines Prospektes oder die Email-Adresse, was als Email-Lead bezeichnet wird. Sobald sich ein Interessent in Ihre Email-Liste eingetragen und seinen Eintrag durch einen Link bestätigt hat (Double-Opt-In nennt man das, siehe nächster Punkt), haben Sie einen neuen Email-Lead gewonnen.
Optin?
Der einfache Eintrag in eine Liste. Beispiel:
Ja, ich möchte weitere Tipps und Tricks erhalten.
Double-Opt-In?
Zusätzlich zu dem Eintrag in die Liste muß der Interessent seinen Eintrag nochmals per Klick auf einen Link bestätigen. Dazu wird nach dem Eintrag automatisch eine Email an die angegebene Email-Adresse versendet, die den entsprechenden Link enthält. Nur ein auf diese Weise bestätigter Kontakt darf rechtlich gesehen angeschrieben werden.
Ein Lead-Magnet (auch Freebie genannt)?
Es reicht für die Gewinnung von neuen Email-Interessenten heutzutage nicht mehr, nur einen reinen Email-Newsletter anzubieten ohne einen für den Besucher erkennbaren Wert. Mit einem attraktiven kostenlosen Angebot wie ein Ebook, ein Email-Workshop, ein Online-Kurs, u.s.w. (siehe auch Kurs-Modul “Hochwertige Freebies erstellen”, http://member.internetunternehmerakademie.de/kurse/hochwertige-freebies-erstellen/) erhöhen Sie die Chance, dass sich Ihre Besucher in Ihre Email-Liste eintragen.
Gratis-Produkte, die Sie Ihren Besuchern im Tausch gegen die Email-Adresse anbieten, nennt man Lead-Magneten (Lead = nachfassbarer Interessent und der Magnet bedeutet, das Ihr Gratis-Produkt Ihre Interessenten anzieht wie ein Magnet) oder auch Freebies.
Eine Landingpage?
Eine Landingpage (Landeseite) ist eine der wichtigsten Seiten zur Gewinnung von neuen Email-Adressen, da der Fokus der Besucher hier ausschließlich auf das Anfordern Ihres Lead-Magneten gelenkt wird. Hier landen neue Interessenten, die entweder auf eine Ihrer Werbeanzeige oder einen Link über eine Email, Ihre Website, Social-Media oder über Empfehlung geklickt haben. Die Landingpage kann eine Unter-Seite Ihrer Website sein oder auf einer separaten Domain installiert. Sie besteht meist aus einer Überschrift, einem Verkaufstext, verkaufsfördernden Bildern, einem Call-to-Action (Handlungsaufforderung) und einem Anmeldeformularf für Ihre Email-Liste.
Siehe auch Kurs: http://member.internetunternehmerakademie.de/kurse/konversionstarke-landingpages-erstellen/[/DAP]