[DAP hasAccessTo=”3,7,13″ errMsgTemplate=”LONG”]Eine gute Ausleuchtung ist neben einer einwandfreien Tonqualität das A und O für ein professionell aussehendes Business-Video. Wenn Sie Aufnahmen in Innenräumen erstellen, reichen die vorhandenen Lichtquellen in der Regel nicht aus, selbst wenn in den Räumen große Fenster vorhanden sind. Die Aufnahmen werden zu dunkel, was sich auch in der Qualität (rauschende Bilder) bemerkbar macht.
Daher hier einige Tipps, wie Sie Ihre Videos gut ausleuchten können.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von Beleuchtung:
Harte Beleuchtung: Hierbei wird die Szene mit starken Scheinwerfern direkt beleuchtet, was allerdings in recht harten Schatten resultiert.
Weiche Beleuchtung: Dabei wird ein Teil der Lichtquelle “aufgefangen” und so reflektiert, dass es weicher wirkt und nur sehr dezente Schatten entstehen. Dadurch ist es einfacher, die Schatten mit weiteren Lichtquellen auszuleuchten.
Eine günstige Art für weiche Beleuchtung sind sogenannte Softboxen. Dabei handelt es sich um Schirme mit lichtreflektierendem Material (siehe Foto rechts).
Bei Ebay oder Amazon erhalten Sie solche Softboxen-Lampen mit Schirm schon um die 100 Euro als 3er-Set, suchen Sie dort einfach nach dem Begriff “Softbox”.
Die Lichtstärke der Lampen sollte je nach Raum-Situation mindestens eine Farbtemperatur von 5500 Kelvin ergeben – das entspricht ungefähr Tageslichtniveau. Empfehlenswert für den Einsatz von Kamera-Videos sind 3 Leuchten mit einer Leistung von jeweils ca 135 Watt bei Energiesparlampen.
So erreichen Sie eine gleichmäßige Ausleuchtung
Für beste Ergebnisse nutzt man die sogenannte 3-Punkt-Beleuchtung oder auch Tree-Point-Lighting genannt. Dabei wird die Szene so ausgeleuchtet, dass keine Schatten entstehen und eine gleichmäßige Ausleuchtung erzielt wird und die Person vor der Kamera hervorgehoben wird. Diese Art der Beleuchtung ist insbesondere für Kamera-Videos geeignet. Weiter unten sehen Sie eine Abbildung, wie so eine Anordnung aussehen kann.
Das Key Light
Ist die Haupt-Lichtquelle und sollte die höchste Wattzahl der Scheinwerfer haben. Diese können Sie entweder rechts oder links in einem Winkel von ca. 15-45 Grad von der Kamera aufstellen. Die Position richtet sich danach, von welcher Seite aus ggfl. noch weitere Lichtquellen einfallen, z.B. durch ein Fenster oder zusätzliche Lampen im Raum. Stellen Sie das Keylight am besten auf der Seite auf, von der am wenigsten zusätzliches Licht einfällt.
Das Fill Light (Füll-Licht)
Kann in der Lichtleistung gleich oder etwas schwächer sein und ist hauptsächlich dazu gedacht, die Schatten auszuleuchten. Stellen Sie das Licht dort auf, wo sich weitere Lichtquellen wie Zimmerlampen oder Fenster befinden.
Das Backlight (Rücklicht)
Wird leicht schräg hinter dem Protagonisten aufgestellt. Das macht den Protagonisten noch plastischer und hebt ihn besser vom Hintergrund ab.
Die Lampen sollten ungefähr auf einer Höhe mit dem Kopf des Protagonisten stehen oder leicht erhöht. Nicht zu sehr, da ansonsten unschöne Schatten im Gesicht entstehen können.
Man kann das auch noch variieren und das Backlight weglassen, bzw. noch seitlich neben der Kamera platzieren, wenn die Räumlichkeiten eine Aufstellung hinter dem Protagonisten nicht erlauben.
[/DAP]
