5 überzeugende Gründe, warum die Gewinnung von Email-Adressen das oberste Ziel sein sollte
[DAP hasAccessTo=”3,9″ errMsgTemplate=”SHORT”]Wann haben Sie das letzte Mal spontan einen größeren Einkauf bei einem unbekannten Internetanbieter getätigt? Vielleicht sogar per Vorkasse oder ohne Rückgabe- bzw. Umtauschgarantie (wie z. B. bei digitalen Produkten)?
Sehr selten nehmen Besucher schon beim ersten Kontakt mit einem Onlinehändler/Dienstleister kostenpflichtige Angebote spontan in Anspruch. Vertrauen ist und bleibt die wichtigste Währung bei der erfolgreichen Kunden-Gewinnung. An Menschen, die Sie bereits kennen und Ihrer Fachkenntnisse vertrauen, werden Sie Ihre Angebote viel erfolgreicher und müheloser verkaufen als an sogenannte Erstkontakte.
Man schätzt, dass ein Anbieter fünf bis sieben qualifizierte Kontakte mit einem potenziellen Käufer benötigt, um einen Verkauf zu generieren. Qualifiziert bedeutet, dass sich der Kontakt auch grundsätzlich für das angebotene Produkt oder die Dienstleistung interessieren muss.
Der Klick eines Ökoaktivisten auf ein Porsche-Werbebanner wird mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit keinen Verkauf nach sich ziehen. Schaffen Sie es aber eine werdende Mutter für einen Klick auf Ihre Babymodewerbung zu motivieren, haben Sie einen qualifizierten Kontakt generiert. Auch wenn die Mutter nicht spontan kauft, wurden Sie / Ihr Unternehmen / Ihre Marke wahrgenommen. Schaffen Sie es sogar, die Email-Adresse der Mutter zu bekommen, z. B. durch eine Gutschein-Aktion, sind Sie auf dem besten Wege eine neue Kundin zu gewinnen.
Weiteres Vertrauen bauen Sie auf, wenn Sie die Frau nicht ab sofort pausenlos mit billigen Werbe-Newslettern bombardieren, sondern konsequent weiter am Vertrauensaufbau arbeiten, indem Sie Ihrer neuen Abonnentin wirklich interessante Newsletter senden. Z. B. mit Tipps und Tricks rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Wochen mit dem Neugeborenen. Sie zeigen so, dass Sie Ihre Leserin ernstnehmen, sich für sie und ihre Wünsche, Probleme, Ängste und Sorgen interessieren und ihr ein vertrauensvoller Partner sein wollen. Schneller als Sie denken haben Sie die magischen fünf bis sieben vertrauensbildenden Kontakte erreicht und wahrscheinlich eine treue Newsletter-Leserin und bestimmt auch Stammkundin gewonnen.
Das funktioniert natürlich nicht nur bei werdenden Müttern. Nur wenn man sich bei seinen Newsletter-Lesern immer wieder mit hochwertigen, nützlichen und vor allem relevanten Inhalten in Erinnerung bringt, schafft es das nötige Vertrauen aufzubauen.
E-Mail-Liste oder Social Media?
Vor dem Verkauf Ihrer Produkte oder Dienstleistungen steht immer der Aufbau einer Vertrauensbasis zu Ihren Interessenten. Sicher, Vertrauen aufbauen funktioniert auch sehr gut über Social-Media, aber über Ihren Email-Newsletter erreichen Sie viel mehr Interessenten als über Social-Media-Posts.
Über Social-Media-Kanäle können Sie Ihre Zielgruppe sehr genau ansprechen. Vor allem über Facebook …. könne Sie sogar, um beim Thema zu bleiben, Ihre Werbung direkt an werdende Mütter oder junge Eltern versenden. Nur leider ist es schwer bei der wahren Flut von Informationen in den sozialen Netzwerken so präsent zu bleiben, dass Sie auch langfristig in Erinnerung (und damit Kontakt) bleiben.
Am besten funktioniert eine Kombination aus
Social-Media-Marketing mit dem Fokus auf die ein bis zwei Social-Media-Kanäle, die für Sie und Ihre Zielgruppe am besten funktionieren, einen ersten Kontakt zu generieren und möglichst die Email-Adresse zu gewinnen
und Email-Marketing zur weiteren Kontaktpflege und -vertiefung, denn hierfür eignet sich der Newsletter sehr viel besser als die sozialen Netzwerke, denn er wird in der Infoflut viel besser wahrgenommen
So erzielen Sie die maximale Reichweite.
Der Aufbau der Email-Liste muss immer das wichtigste Marketing-Ziel sein!
Dienstleistungen mit Beratung wie z.B. Coachings werden Sie auch viel erfolgreicher an Menschen verkaufen, die Sie bereits kennen.
In den letzten 5 Jahren habe ich alleine mit Coachings einen 6-stelligen Umsatz gemacht – nur (!) über meine Email-Liste.
5 überzeugende Gründe, warum die Gewinnung von Email-Adressen das oberste Ziel sein sollte:
-
Mit Email-Newslettern erreichen Sie durchschnittlich 10-50x mehr Interessenten als Fans bzw. Follower auf Facebook & Co.
Das liegt daran, dass die meisten Menschen ständig ihre Emails checken und Newsletter öffnen, wenn Sie relevante und interessante Nachrichten darin erwarten. Ein Post im Social-Media-Newsfeed geht in der Flut schnell unter und wird erst gar nicht wahrgenommen. Die organische Reichweite für Posts hat bei Facebook ist in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Nur mit bezahlten Posts kann man da noch gegensteuern.
Ein Zahlen-Beispiel:
Sie haben eine Liste von 1000 Email-Empfängern und eine Facebook-Fanseite mit 1000 Fans.
Mit einem Email-Newsletter erreichen Sie im Durchschnitt zwischen 30% – 60% Ihrer Abonnenten. Das sind 300 – 600 Leser.
Die Öffnungsrate lässt sich durch das erneute Versenden an Leser, die den ersten Newsletter nicht geöffnet haben noch erhöhen.
Mit einem organischen (nicht bezahlten) Facebook-Post erreichen Sie im optimalen Fall 3%, das sind gerade mal 30 Leser.
30 gegenüber 300 – 600. Ein enormer Unterschied!
https://www.facebook.com/business/news/Organische-Reichweite-auf-Facebook-Antworten-auf-deine-Fragen
2. Email-Marketing ist deutlich besser geeignet für den Verkauf Ihrer Produkte und Dienstleistungen als Social-Media!
Ein an die richtige Zielgruppe versendeter Verkaufs-Newsletter erzielt in der Regel erheblich mehr Verkäufe als ein Werbe-Post auf Facebook (ausgenommen über ReTargeting zurückgeholte Interessenten). Mit Emails bringen Sie die meisten Interessenten wieder zurück auf Ihre Website und steigern dadurch die Verkaufs-Raten erheblich. Ein Email-Newsletter wird zudem viel persönlicher wahrgenommen als ein im Newsfeed schnell zu übersehender Post.
Ein weiterer gravierender Vorteil gegenüber Social-Media: Ihre Email-Leser können Sie nach verschiedenen Interessen segmentieren und so nur die für Ihre jeweilige Zielgruppe relevanten Informationen versenden. Das steigert Ihre Öffnungs- und Verkaufs-Raten erheblich.
3. Email-Marketing automatisiert Ihre Marketing- und Verkaufsprozesse
Durch automatisch versendete Emails (Autoresponder) können Sie hervorragend ein rund um die Uhr für Sie arbeitendes System einrichten, durch das Ihre neuen Kontakte nach und nach zu Fans und treuen Kunden werden. Diesen Prozess nennt man auch Email-Marketing-Funnel (siehe auch nächstes Kurs-Modul). Oben im Trichter landen Ihre neuen Interessenten und werden durch regelmäßiges Nachfassen zu begeisterten Stamm-Kunden.
4. Mit Email-Marketing können Sie besser auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe zugeschnittene Produkte entwickeln (und erfolgreicher verkaufen)
Ein digitales Produkt wie einen Kurs oder ein Ebook können Sie viel zielgerichteter in Abstimmung mit Ihren Email-Abonnenten entwickeln. Anstatt im “stillen Kämmerlein” zu sitzen und viel Zeit und Arbeit in ein Produkt zu stecken, was sich später womöglich als Flop erweist, weil es total an den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe vorbei geht, nutzen Sie das Feedback Ihrer Interessenten, um Ihre Produkte auf Basis ihrer Wünsche zu entwickeln.
Der regelmäßige Kontakt zu meinen Interessenten und Kunden in Form von Umfragen, Email-Feedbacks und Telefonaten war und ist für mich extrem wertvoll, denn daraus kann ich unsere Kursinhalte noch viel besser darauf ausrichten, was wirklich benötigt wird.
5. Mit einer eigenen Email-Liste sind Sie unabhängig von den diversen Social-Media-Plattformen
Und zum Schluß aber nicht ganz unwichtig: Ihre Email-Liste gehört Ihnen. Würden Ihre Social-Media-Accounts von heute auf morgen aus heiterem Himmel gesperrt werden,(das kommt öfter vor, als Sie denken mögen!), haben Sie immer noch Ihre Email-Abonnenten.
Lohnt sich E-Mail-Marketing für Sie ? Noch ein Rechen-Beispiel:
Angenommen Sie versenden an 100 Empfänger einige Emails, in denen Sie zum Beispiel Tipps zum Thema „Erfolgreiche Pressearbeit für Freiberufler“ geben —und weisen darin auch auf ein kostenpflichtiges Seminar dazu hin. Von den 100 Empfängern melden sich vielleicht 1 bis 2 Personen zum Seminar an. Dann haben sich Ihre Emails in barer Münze ausgezahlt. Rechnen Sie weiter: Wenn Sie 500 Interessenten anschreiben, melden sich vielleicht 5 Personen an. In den meisten Fällen läuft es genau so ab: Jedes Mal werden einige Interessenten zu Kunden.
Es kann natürlich auch einmal ein Email-Aussand dabei sein, der keine neuen Kunden bringt. Doch wenn Sie am Ball, bleiben, Ihre Liste weiter aufbauen — und
vor allem, wenn Sie Themen behandeln, die Ihre Leser als wertvoll empfinden und passende Angebote dazu machen — werden Sie mit Sicherheit einige Interessenten in Kunden umwandeln. Immer wieder!
Email-Marketing ist nur eine Möglichkeit, sich bei seinen Kontakten kontinuierlich in Erinnerung zu bringen. Andere Wege sind Telefonanrufe, Treffen, Briefe per Post. Welchen Weg auch immer Sie wählen: Aus Fremden werden nur dann Fans, wenn Sie eine Beziehung zu ihnen aufbauen und diese Beziehung über einen längeren Zeitraum pflegen. Per Email ist das auf sehr bequeme und kostengünstige Weise möglich – und wie Sie weiter oben gesehen haben, die meisten Interessenten erreichen Sie per Email-Newsletter.
Außerdem haben Sie damit ein Marketing-Instrument an der Hand, das Ihnen unaufdringliche Akquise ermöglicht. Denn, wer von Ihnen nichts mehr lesen will, bestellt die Emails einfach ab. Sie informieren also nur diejenigen Personen aus Ihrer Zielgruppe, die ausdrücklich darum gebeten haben!
! Ihre Aufgabe
1. Prüfen Sie, ob bzw. in welcher Form E-Mail-Marketing für Sie als Instrument der Kundengewinnung und -bindung in Frage kommt. Arbeiten Sie mit den Anregungen und Fragen in diesem Modul und starten Sie ggf. einen Newsletter oder eine Autorepsonder-Serie!
2. Ergänzend oder stattdessen können Sie sich mit Ihrer Inneren Haltung beschäftigen: Welche Widerstände, Bedenken, Zweifel tauchen auf, wenn Sie daran denken, per E-Mail-Marketing Kunden zu gewinnen? Oder aber: Was spornt Sie an und gibt Ihnen Kraft dafür?[/DAP]