Es sind gerade keine einfachen Zeiten für Menschen, die selbstständig sind, ein kleines Geschäft haben oder in Branchen arbeiten, die durch die immer wieder verlängerten und immer weiter verschärften Lockdowns immer tiefer in die Knie gezwungen werden.

Diese Pandemie hat bereits jetzt tiefe Spuren in den Köpfen von uns allen hinterlassen. Sie hatte sich nicht angekündigt. Plötzlich, wie aus dem Nichts, innerhalb weniger Wochen hat sie das Leben vieler Menschen nicht nur auf den Kopf gestellt, sie hat ihnen regelrecht den Boden unter den Füßen weggezogen. Viele Unternehmer müssen komplett umdenken, sich mit Sachen beschäftigen, von denen sie vorher vielleicht noch nie etwas gehört haben oder die sie zumindest nicht für relevant für das eigene Geschäft gehalten haben:

  • Wie erreiche ich meine Kunden, wenn sie nicht mehr in den Laden, das Lokal oder die Praxis kommen (dürfen)?
  • Wie schaffe ich es mein Angebot ins Internet zu bringen (und macht das überhaupt Sinn)?
  • Wie mache ich überhaupt auf mich, mein Geschäft aufmerksam?

Und hierbei geht es nicht um Optimierung bestehender Angebote, irgendwelche Profitipps oder Expertenwissen. Hierbei geht es um die absoluten Basics:

  • Wie macht man eine Webseite oder einen Online-Shop?
  • Wie macht man Werbung im Internet?
  • Was macht man als Unternehmer auf Facebook, Instagram oder Twitter?

Das sind für Menschen, die sich mit dem Thema Online-Marketing nur mal so am Rande beschäftigt haben, riesengroße Herausforderungen und das in einer Zeit, in der sie schon Sorgen genug haben.

Klar, jeder Unternehmer wusste, dass man sich an Trends und technologische Entwicklungen anpassen muss, aber nicht über Nacht. Und niemand konnte sich noch Silvester 2019 vorstellen, dass das eigene Geschäft von einem Tag auf den anderen einfach nicht mehr existieren wird – wenn man nicht auf die Schnelle irgendeine neue Art von Geschäft “erfindet”.

Dazu kommt das deprimierende Gefühl, anderen Menschen (Ministern, Ministerpräsidenten, Virologen, Bürgermeistern oder Beamten) wehrlos ausgeliefert zu sein, die absolut keine Ahnung zu haben scheinen, was es heißt ein kleiner Unternehmer zu sein: “Da treffen sich Leute zu einer Videokonferenz und beschließen mal so eben Existenzen zu vernichten.” Viele Menschen haben nicht nur das Vertrauen in die Zukunft, sondern, was vielleicht noch viel schlimmer ist, das Vertrauen in unsere Gesellschaft verloren.

Wer es in der Krise das erste Mal so richtig mit dem Staat, mit Ämtern, Beamten und der Bürokratie zu tun bekommen hat, (ver)zweifelt am gesunden Menschenverstand. Man kannte vielleicht aus dem TV von irgendwelchen Dokus oder Reality-TV-Formaten, was einem passieren kann, wenn man mal mit dem Jobcenter oder dem Bauamt aneinander gerät. Einige hatten als Unternehmer vielleicht einmal ein wenig Ärger mit dem Finanzamt – aber die meisten haben erst jetzt gemerkt, dass der schöne Schein vom wunderbaren Sozialstaat, den Politiker und Anhang uns so gerne vorgaukeln, nicht der Wirklichkeit entspricht. Den kleinen Leuten, egal ob Soloselbstständigen, Künstlern, Krankenhauspersonal, Pflegekräften oder Alleinerziehenden wurde und wird nicht wirklich geholfen. Hast Du keine Lobby – bist du nicht systemrelevant! Egal, was Kanzlerinnen und Bundespräsidenten in ihren Sonntagsreden über die Feiertage so alles versprochen haben.

Viele Menschen vertrauen dem Staat nicht mehr. Schlimmer noch, sie wenden sich von ihm ab. Und vor allem: Sie erwarten auch für die Zukunft nichts Positives mehr. Viele Menschen haben in dieser Krise verinnerlicht: Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir niemand!

Nur, wie?

  • Was kann man als kleiner Unternehmer tun um halbwegs durch diese schwierige Zeit zu kommen?
  • Und: Wie sorge ich vor, dass ich nie wieder in eine solche Situation komme, egal was kommt?

Keine Zukunft ohne Internet

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